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Fingerprint-Türöffner: Test, Vergleich und Einkaufsführer

Nicht nur Smartphones können heutzutage via Fingerabdruck entriegelt werden – auch Türöffner bieten inzwischen die Möglichkeit der biometrischen Entriegelung.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen vier der besten Fingerprint-Türöffner 2017 vorstellen, die wir uns für Sie genauer angeschaut haben. Im Anschluss daran geben wir Ihnen außerdem einige Tipps mit auf den Weg, die Sie im Kopf haben sollten, wenn Sie sich einen Fingerprint-Türöffner kaufen.

Im Vergleich: 4 der besten Fingerprint-Türöffner 2017 gemäß der Einschätzung unserer Redaktion

Burg-Wächter TSE Prime Set 5022 Fingerscan

©Amazon.de

Das TSE Prime Set 5022 von Burg-Wächter hatten wir bereits in unserem Vergleich beliebter elektronischer Türschlösser vorgestellt. Da es sich bei diesem Set um einen Fingerprint-Türöffner handelt, hat es nun auch seinen Weg in diese Auswahl gefunden.

Wie bereits in unserem anderen Bericht erwähnt unterstützt der interne Speicher des Burg-Wächter TSE Prime Set 5022 bis zu 48 Benutzer (24 Fingerscans), was für den normalen Hausgebrauch vollkommen ausreichend ist. Außerdem hat Burg-Wächter seinem Fingerprint-Türöffner ein mechanisches Notschloss integriert, sollte es einmal zu einer Fehlfunktion kommen. Auch die Entriegelung via Pincode ist möglich.

In unserem Testbericht waren wir überzeugt von der Verarbeitung und der Funktion des Geräts und alle Testpersonen konnten das Schloss, nachdem sie ihre Fingerabdrücke eingespeichert hatten, fortan ohne Probleme entriegeln.

Kritisiert hatten wir in unserem anderen Testbericht den verhältnismäßig hohen Preis von 300 Euro, welcher letztlich jedoch für ein Gerät mit diesem Funktionsumfang im Bereich des zu Erwartenden liegt. Einige Quellen im Internet berichten außerdem von gelgentlichen Problemen beim Scan der Fingerabdrücke und einer kurzen Lebenszeit der Batterien. Der erste Punkt hat sich zumindest in unserem Fall nicht bestätigt – zur Lebenszeit der Batterien können wir an dieser Stelle hingegen keine Aussage treffen, da es uns nicht möglich war, einen Langzeittest durchzuführen.

Fazit: Ein biometrischer Türscanner, der mit über 300 Euro nicht unbedingt billig dafür ist, dafür aber sowohl in seiner Verarbeitung als auch seinen Funktionen zu überzeugen weiß. Wer seine Tür wahlweise auch via App öffnen möchte, sollte einen Blick auf den weiter unten vorgestellten Burg-Wächter secuENTRY easy 5602 werfen.

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Nec-TEC Sebury F007-2 Fingerprint Scanner

©Amazon.de

Der Nec-TEC Sebury F007-2 Fingerprint Scanner zählt mit seinen rund 100 Euro zu den preiswertesten Fingerprint-Türöffnern auf dem Markt – wir haben uns das Gerät für Sie genauer angeschaut.

Nach der nicht zu komplizierten Montage durch unseren Fachmann und dem Anschluss an den benötigten 12 Volt Gleichstrom begannen wir damit, Fingerabdrücke in das Gerät einzuspeichern. Der Hersteller verspricht hier eine Speicherkapazität von 1000 Benutzern, was ein vergleichsweise hoher Wert ist.

Sowohl das Einspeichern als auch die Erkennung der Fingerabdrücke und das Entriegeln des Schlosses funktionierten dabei ohne Probleme, was für ein Gerät dieser Preisklasse eine positive Überraschung ist. In Sachen Verarbeitung wirkt der Fingerprint-Scanner zwar nicht so hochwertig wie die Konkurrenz von Burgwächter, jedoch wird für diese Geräte auch mehr als der dreifache Preis fällig.

Unter Umständen negativ zu bewerten ist, dass der Nec-TEC Sebury F007-2 Fingerprint Scanner wirklich ausschließlich eine Öffnung via Fingerabdruck oder RFID-Token ermöglicht. Eine Entriegelung via Zahlencode oder App ist nicht möglich. Auch Besucher müssen somit ihre Fingerabdrücke einspeichern, wenn diese das Schloss entriegeln können sollen. Dem Gerät liegt desweiteren nur eine englischsprachige Bedienungsanleitung bei. Die deutsche Bedienungsanleitung können Sie sich hier gratis im PDF-Format herunterladen.

Achtung: Zum Zeitpunkt dieses Berichts (07/17) wird das (identische) Gerät auf Amazon.de von zwei verschiedenen Händlern verkauft, wobei der Preis des einen Händlers um 50 Euro höher ist als der des anderen. Prüfen Sie vor dem Kauf, das günstigere der verfügbaren Angebote auszuwählen.

Fazit: Für den geringen Preis von 100 Euro ein empfehlenswerter Fingerprint-Scanner, der sich zum Beispiel hervorragend für die Garage eignen könnte. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dass sich das Schloss ausschließlich durch Fingerprint-Scan oder via RFID-Token öffnen lässt, in jedem Fall eine Überlegung wert.

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Burg-Wächter secuENTRY easy 5602

©Amazon.de

Im Gegensatz zum Burg-Wächter TSE Prime Set 5022 Fingerscan ermöglicht das elektronische Türschloss Burg-Wächter secuENTRY easy 5602 keine Öffnung via E-Key, dafür aber die Türöffnung via Android oder iOS App.

Die Installation, das Speichern und Öffnen der Türe via Fingerabdruck funktionierte in unserem Test genauso unproblematisch wie auch schon beim Burg-Wächter TSE Prime Set 5022. Auch die Verbindung zwischen Schloss und App (Testgeräte: iPhone 7 und Huawei P10 Plus) konnte ohne weitere Probleme hergestellt werden. Die Verarbeitung wirkte – wie von Burg-Wächter gewohnt – hochwertig und sauber. Auch in das secuENTRY easy 5602 wurden ein Zahlenpad (für die Türöffnung via Code) und ein mechanisches Notschloss integriert, die als Alternativen zur biometrischen Öffnung genutzt werden können.

Fazit: Mit rund 350 Euro ist der Burg-Wächter secuENTRY easy 5602 nicht billig, bietet dafür aber auch eine hochwertige Verarbeitung und die Türöffnung wahlweise via Fingerabdruck, Zahlencode oder Notschloss. DIE Alternative zum TSE Prime Set 5022, wenn Sie sich einen Fingerprint-Scanner wünschen, der auch via App gesteuert werden kann.

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AE-601Z2 Unterputz-Fingerprint-Zutrittskontroller

©Amazon.de

Bei dem AE-601Z2 Fingerprint-Scanner handelt es sich um ein Unterputzgerät mit externer Einheit zur Auswertung und 2-Zonen-Funktion, was es Ihnen in der Praxis möglich macht, zwei Türen gleichzeitig mit dem Gerät zu steuern – beispielsweise die Haustüre und den Zugang zur Garage.

Die Montage wurde auch beim AE-601Z2 durch einen Fachmann durchgeführt und war dabei von allen getesteten Geräte die komplexeste, da unter anderem auch gelötet werden musste. Kein großes Problem bei etwas handwerklichem Geschick, auch für Privatleute – es ist aber gut vorstellbar, dass so manch einer hier bereits an seine Grenzen stoßen könnte.

Nachdem der Fingerprint-Türöffner installiert war, speicherten wir auch in diesen die Fingerabdrücke unserer Testpersonen (bis zu 900 werden laut Hersteller unterstützt) ein, was ohne Probleme funktionierte. Die Erkennung der Fingerabdrücke und das Entriegeln der Türe funktionierte insgesamt problemlos, wenn auch nicht ganz so schnell wie bei den anderen hier aufgeführten Geräten.

Optisch und in Sachen Verarbeitung wirkte das Gerät hochwertig und bewegt sich mit einem Preis von rund 180 Euro im Mittelfeld der hier vorgestellten Türöffner.

Fazit: Eine empfehlenswerte Lösung, wenn Sie gerne ein Unterputzgerät nutzen würden und es Ihnen nichts ausmacht, dass – wie auch schon beim Nec-TEC Sebury F007-2 – keine Öffnung via Zahlencode oder App möglich ist.

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Was ist ein Fingerprint-Türöffner?

Ein Fingerprint-Türöffner ist eine Sonderform des elektronische Türschlosses (siehe auch: Testbericht: 5 der besten elektronischen Türschlösser 2017 im Vergleich), welches sich mithilfe des Fingerabdrucks entriegeln lässt – eine ähnliche Technologie, wie sie auch bei vielen modernen Smartphones wie dem iPhone 7 oder dem Samsung Galaxy S8 zum Einsatz kommt.

Neben der Öffnung via Fingerabdruck unterstützen die meisten elektronischen Türöffner dieser Art auch noch eine sekundäre Variante der Türöffnung, die bei beispielsweise bei Fehlfunktionen zum Einsatz kommen kann. Verbreitet sind hier unter anderem Zahlencodes, RFID-Chip­karten und Notschlüssel.

Gerade in den letzten Jahren unterstützen immer mehr Fingerprint-Türöffner auch die Entriegelung via App.

Wie gut funktionieren Fingerprint-Scanner bei Kälte?

Immer wieder findet man im Internet Berichte darüber, dass Fingerprint-Scanner bei Kälte ihre Probleme bekämen und unsere Recherchen haben ergeben, dass dies unter Umständen wirklich der Fall sein kann, wobei dies jedoch nicht immer unbedingt an den Scannern selbst liegt sondern daran, dass Ihr Fingerabdruck bei Kälte anders aussieht und somit nicht erkannt wird.

Eine mögliche Lösung könnte es laut dem verlinkten Artikel sein, im Winter und Sommer die Fingerabdrücke jeweils neu einzuspeichern oder eine Menge an Handcreme zu verwenden.

Selbst hatten wir bis jetzt noch nicht die Möglichkeit, eine dieser beiden Lösungsansätze zu testen – wir würden uns daher sehr über Ihren Kommentar freuen, wenn Sie selbst mehr herausgefunden haben.

Im Übrigen ist es natürlich auch möglich, dass Fehlfunktionen bei Kälte auf das Gerät selbst zurückzuführen sind – in diesem Fall sollten Sie sich mit dem Hersteller Ihres Fingerprint-Scanners in Verbindung setzen und um Hilfe bitten. Zudem kann es hilfreich sein, wenn Sie das Schloss auch auf eine andere Weise entriegeln können, beispielsweise via Notschlüssel, Zahlencode oder App.

Auf was Sie achten sollten, wenn Sie einen Fingerprint-Türöffner kaufen

Sekundäre Möglichkeiten zur Türöffnung von Vorteil

Elektronische Türöffner funktionieren nicht immer problemlos und manchmal möchten Sie vielleicht auch Personen Zugang zu Ihrer Immobilie gewähren ohne dass Sie deren Fingerabdrücke in das System einspeichern müssen.

Daher ist es grundsätzlich ratsam, sich für einen Fingerprint-Türöffner zu entscheiden, der nicht nur via Fingerabdruck sondern zum Beispiel auch via Zahlencode oder App geöffnet werden kann. Konkret zu nennen sind hier beispielsweise die Produkte Burg-Wächter TSE Prime Set 5022 und secuENTRY easy 5602.

Ausreichend hohe Speichergröße

Bei Fingerprint-Scannern ist die Speichergröße ein Thema – überprüfen Sie vor dem Kauf, wie viele Nutzer bzw. Fingerabdrücke der Scanner Ihrer Wahl unterstützt.

Die meisten Geräte auf dem Markt eignen sich mit ihrer Speichergröße hervorragend für den Heimgebrauch. Wenn Sie aber planen den Scanner in einer gewerblichen Immobilie einzusetzen, sollten Sie diesem Punkt genug Beachtung schenken.

Wetterfestes Gehäuse

Entscheiden Sie sich für ein Gerät mit stabilem und wetterfestem Gehäuse, vor allem wenn der Türöffner im Außenbereich eingesetzt werden soll.



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