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Glasbruchmelder: Test, Vergleich und Einkaufsführer

Glasbruchmelder sind mitunter schon für knapp über 10 Euro im Handel erhältlich und versprechen somit eine preisgünstige Absicherung gegenüber Einbrechern.

Doch inwieweit taugen Glasbruchmelder wirklich zur effektiven Absicherung der Immobilie? In diesem Artikel möchten wir uns genau dieser Frage widmen und Ihnen darüber hinaus die besten Glasbruchmelder 2017 vorstellen, die unser Test hervorgebracht hat.

Im Vergleich: Die 4 besten Glasbruchmelder 2017 gemäß der Einschätzung unserer Redaktion

Insgesamt haben wir für diesen Einkaufsführer 4 Geräte getestet: Den Gira Funk Glasbruchmelder, den Multi Kon Trade Funk-Glasbruchsensor, den Abus GBM7300 und das WER Doberman Security Modell SE-0106.

Die beiden erstgenannten Produkte sind dabei für den Einsatz in Verbindung mit einem Alarmsystem gedacht. Die beiden Letzteren hingegen sind passive Glasbruchmelder, die für den Stand-Alone Betrieb gemacht sind.

Wenn Sie sich für die spezifischen Vorteile und Nachteile dieser beiden Arten von Glasbruchmeldern interessieren, so raten wir Ihnen dazu, den nachfolgenden Abschnitt zunächst zu überspringen und sich zunächst die Absätze zur Funktionsweise und Effektivität von Glasbruchmeldern durchlesen.

Gira Funk Glasbruchmelder

©Amazon.de

Der akustische Funk Glasbruchmelder von Gira konnte in unserem Test voll und ganz überzeugen und sollte Ihre erste Wahl sein, wenn das Budget eine untergeordnete Rolle spielt und Sie keinen Stand-Alone Betrieb benötigen.

Das Gerät ermöglicht es – im Gegensatz zu vielen der preisgünstigen Alternativen auf dem Markt – mehrere Schreiben gleichzeitig zu überwachen. Perfekt geeignet ist dieser Sensor daher vor allen Dingen für Räume, in denen sich viele Fenster oder Glastüren befinden. Der Glasbruchmelder muss nicht an das Stromnetz angebunden werden und ein Testgerät für die korrekte Funktionsweise wird vom Hersteller direkt mitgeliefert.

Als tendenziell nachteilig zu beurteilen ist, dass der Melder nicht im Stand-Alone Betrieb genutzt werden kann und immer an eine Alarmanlage gekoppelt werden muss. Außerdem gehört das Gerät zu den teuersten Alternativen auf dem Markt.

Fazit: Derzeit der vielleicht beste Glasbruchmelder auf dem Markt, allerdings auch mit entsprechendem Preisschild und nur in Verbindung mit einem Alarmsystem nutzbar.

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Multi Kon Trade Funk-Glasbruchsensor

©Amazon.de

Auch bei dem Glasbruchsensor von Multi Kon Trade handelt es sich um ein akustisches Gerät, das auf kabellose Datenübertragung via Funk setzt.

Auch mit diesem Glasbruchmelder ist es möglich, mehrere Scheiben gleichzeitig zu überwachen. In der Praxis funktioniert dies jedoch nicht bei genauso vielen Scheiben wie bei unserem Testsieger, dem Gerät aus dem Hause Gira. Positiv zu bewerten ist das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis und die insgesamt zuverlässige Funktionsweise.

Im Gegensatz zum Gerät von Gira wirkt der MKT Funk-Glasbruchsensor jedoch weniger hochwertig. Auch dieser Melder kann nicht im Stand-Alone Betrieb genutzt werden, sondern muss in Verbindung mit einem Alarmsystem genutzt werden. Prädestiniert ist dabei in diesem Fall das hauseigene MKT-Alarmsystem, in welches der Glasbruchmelder besonders schnell und einfach eingebunden werden kann.

Fazit: Preisgünstiger akustischer Glasbruchsensor und ideal für die Verwendugn in Verbindung mit dem preisgünstigen Alarmsystem von Multi Kon Trade geeignet.

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Abus GBM7300

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Wenn Sie sich einen Glasbruchmelder wünschen, der sich auch für den Stand-Alone Betrieb eignet, so raten wir zum Abus GBM7300.

Im Gegensatz zu den beiden bereits genannten Geräten kann der Glasbruchsensor des deutschen Herstellers Abus auch ohne ein Alarmsystem genutzt werden. Darüberhinaus ist keine Anbindung an das Stromnetz oder gar eine Batterie von Nöten, da das Gerät mit Hilfe von Piezoelektrizität betrieben wird. Die Montage des Abus GBM7300 geht leicht von der Hand und die hochwertige Verarbeitung vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Der Preis von aktuell rund 20 Euro macht einen fairen Eindruck.

Nachteilig gesehen werden kann, dass an jedes Fenster und an jede Tür ein eigenes Gerät angebracht werden muss. Dies ist der Bauart der so genannten passiven Glasbruchmelder geschuldet.

Fazit: Passiver Glasbruchmelder von Abus für den vollkommen autarken Einsatz als Stand-Alone Gerät in gewohnt hochwertiger Qualität.

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WER Doberman Security Modell SE-0106

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Das WER Doberman Security Modell SE-0106 ist eine noch preisgünstigere Alternative für den Stand-Alone Betrieb als das bereits vorgestellte Gerät aus dem Hause Abus.

Genau wie der Abus GBM7300 wird dieser Sensor an jede einzelne Scheibe angebracht und wird nicht in Verbindung mit einem Alarmsystem genutzt. Die Montage geht schnell und einfach von der Hand und das Gerät wirkt für seinen Preis von aktuell nur etwas über 10 Euro für vier Geräte durchaus hochwertig – wenn auch nicht so gut wie das Konkurrenzmodell von Abus.

Nachteilig kann auch hier gesehen werden, dass pro Fenster oder Türe jeweils ein Melder angebracht werden muss. Desweiteren benötigt das WER Doberman Security Modell SE-0106 – im Gegensatz zum Abus GBM7300 – eine Batterie, die bisweilen auch gewechselt werden muss.

Fazit: Extrem preisgünstiger Einstieg in die Welt der Glasbruchmelder. Wird ohne Alarmsystem genutzt und bietet für den Preis eine recht ordentliche Qualität.

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Wie effektiv sind Glasbruchmelder wirklich?

Zahlreiche Glasbruchmelder auf dem Markt sind sehr günstig im Preis, weshalb sich die berechtigte Frage stellt, wie effektiv die Geräte in Sachen Einbruchsschutz wirklich sind.

Grundsätzlich gilt: Glasbruchmelder sind vor allem dann besonders effektiv, wenn diese an ein Alarmsystem gekoppelt sind, das auch einen Türsensor, einen Bewegungsmelder und womöglich sogar Videoüberwachung einschließt.

Am effektivsten sind Glasbruchmelder stets in Verbindung mit anderen Sicherheitssystemen, da auf diese Weise zahlreiche Schwachstellen gleichzeitig abgedeckt werden können.

Sollte ein solches Setup jedoch zu teuer sein oder aus einem anderen Grund nicht in Frage kommen, können Glasbruchmelder auch für sich alleine stehend zum Einsatz kommen.

Dies ist zwar nicht optimal, einer gänzlich ungesicherten Immobilie aber in jedem Fall vorzuziehen.

Wie funktioniert ein Glasbruchmelder?

Akustische Glasbruchmelder

In einfachen Worten beschrieben sind akustische Glasbruchmelder so konstruiert, dass dieser die spezifische Frequenz von zerbrechendem Glas „hören“ kann.

Die Reichweite der Sensoren liegt dabei in der Regel bei einem Radius von ca. 7 bis 10 Metern. Mit einem einzigen Sensor können Sie daher normalerweise ohne Weiteres mehrere Fenster bzw. Glastüren in einem Raum abdecken.

Wichtig hierbei ist jedoch, dass keine Wände oder Türen die „Sicht“ des Glasbruchmelders verdecken.

Passive Glasbruchmelder

Bei vielen Geräten ist es erforderlich, dass diese direkt auf die zu überwachende Glasfläche geklebt werden – ist dies der Fall, so spricht man von einem „passiven Glasbruchmelder“.

Solche Geräte sind meistens deutlich günstiger im Preis als ihre akustischen Pendants und werden in der Regel im Stand-Alone Betrieb eingesetzt, also nicht in Verbindung mit einem Alarmsystem. Dies qualifiziert sie auch zur Verwendung im Auto oder im Caravan.

Wie kann ein Glasbruchmelder getestet werden?

Wenn Sie einen Glasbruchmelder auf seine korrekte Funktion hin überprüfen möchten, so können Sie dies mit Hilfe eines speziellen Glasbruchmelder-Prüfgeräts tun.

Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass diese Geräte eher teuer sind und sich die Investition für Sie kaum lohnen wird. Eventuell kann Ihnen hierbei jedoch auch ein lokaler Dienstleister für Sicherheitstechnik zur Seite stehen.

Ansonsten können Sie noch probieren, eine 1-Euro-Münze neben dem Sensor gegen die Scheibe zu schnippen. Gerade bei älteren Geräten kann dieser „Trick“ manchmal den Alarm auslösen – verlassen Sie sich jedoch besser nicht darauf.

Auf was sollten Sie achten, wenn Sie einen Glasbruchmelder kaufen?

Wo sollen die Glasbruchmelder zum Einsatz kommen?

Räume mit mehreren Fenstern oder Glastüren, wie zum Beispiel ein Wintergarten oder die Küche, sind Orte an denen Glasbruchmelder sehr gerne zum Einsatz kommen.

Sollten Sie parallel zum Glasbruchmelder auch Bewegungsmelder im Einsatz haben, so können Sie die Glasbruchmelder gezielt an „toten“ Stellen nutzen, die nicht durch Bewegungsmelder abgesichert werden.

Akustische Glasbruchmelder können dabei einfach an der Wand angebracht werden und müssen auch nicht direkt in Richtung der Fenster und Türen zeigen, die Sie überwachen sollen. Wichtig ist einzig, dass die Sensoren „freie Sicht“ haben und diese nicht etwa durch Wände blockiert wird.

In den meisten Fällen ist es deutlich sinnvoller und praktikabler, mit Hilfe eines Glasbruchmelders mehrere Fenster und Türen simultan zu überwachen, anstatt an jeder Öffnung einen eigenen Sensor anzubringen.

Achten Sie darauf, dass akustische Glasbruchmelder in der Regel in Verbindung mit einem Alarmsystem eingesetzt werden müssen.

Warum Sie auf kabellose Glasbruchmelder setzen sollten

Der Trend zeigt hier bereits seit mehreren Jahren in Richtung von kabellosen Glasbruchmeldern.

Das bedeutet für Sie konkret: Kein Bohren, kein Verlegen von Kabeln und eine deutlich schnellere und sauberere Installation der Geräte. Die Sensoren sind darüberhinaus einfacher zu warten und anzupassen und können theoretisch sogar wieder einfach entfern und zum Beispiel in eine andere Immobilie umgezogen werden.

Achten Sie auf eine ausreichende Lautstärke des Alarmsignals

Selbstredend sollten Sie in jedem Fall auf eine ausreichende Lautstärke des Alarmsignals achten – gerade bei sehr günstigen Geräten ist dies manchmal leider nicht der Fall.

Achten Sie darauf ein Gerät zu kaufen, das mit mindestens 100 dB Alarm schlägt.

Kann der Glasbruchmelder ohne Alarmanlage eingesetzt werden?

Planen Sie, den Sensor ohne Alarmanlage einzusetzen? Wenn ja, sollten Sie sicherstellen, dass der jeweilige Artikel auch im Stand-Alone Betrieb nutzbar ist.

Im Normalfall handelt es sich bei Glasbruchmeldern, die den Stand-Alone Betrieb ermöglichen, um passive Glasbruchmelder, die mit einer Batterie oder mit Hilfe von Piezoelektrizität betrieben werden.

Genauere Informationen dazu, ob sich ein Gerät für den Stand-Alone Betrieb eignet, erhalten Sie im Zweifelsfall von uns, auf der Homepage des jeweiligen Herstellers oder bei Ihrem Händler für Sicherheitstechnik.



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