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Wassermelder: Test, Vergleich und Einkaufsführer

Wassermelder sind dafür gemacht Sie zu warnen, wenn an einer bestimmten Stelle in Ihrer Immobilie Wasser austritt. Dadurch bekommen Sie die die Chance zu reagieren und einen verheerenden Wasserschaden zu verhindern. Dabei ermöglichen Ihnen manche Geräte auch eine automatische Abschaltung des betroffenen Elektrogeräts oder sogar eine „smarte“ Überwachung via App.

Wie gut dies alles in der Praxis funktioniert lesen Sie in unserem nachfolgenden Testbericht, in dem wir Ihnen einige der besten Wassermelder 2017 vorstellen und diese für Sie miteinander in den Vergleich setzen. Zudem sind wir weiter unten auch noch auf einige wichtige Aspekte eingegangen, auf die Sie achten sollten, wenn Sie einen Wassermelder kaufen.

Im Vergleich: 6 der besten Wassermelder 2017 gemäß der Einschätzung unserer Redaktion

Elektrotechnik Schabus SHT 5000

©Amazon.de

Nach einer ausgiebigen Recherche im Internet wurden wir auf den Elektrotechnik Schabus SHT 5000 Wassermelder aufmerksam – zumindest auf dem Papier einen der vielleicht besten Geräte, die sich derzeit auf dem markt befinden. Wir haben den SHT 5000 für Sie getestet um herauszufinden, inwieweit das Gerät auch in der Praxis abliefern kann.

Im Gegensatz zu den anderen in diesem Test analysierten Produkten handelt es sich bei dem Schabus SHT 5000 um ein sogenanntes Multifunktionsgerät  mit Anschlüssen für bis zu 4 Sensoren. Gewissermaßen fungiert das System also als Zentrale, die gemäß Ihrer Bedürfnisse flexibel erweiterbar ist. Es lassen sich sowohl Wassersensoren als auch Schwimmschalter (für nicht leitende Flüssigkeiten) mit dem System verbinden. Sogar ein Telefonwahlgerät wird unterstützt, falls Sie im Notfall via Handy benachrichtigt werden möchten.

Wie zu erwarten, war der Elektrotechnik Schabus SHT 5000 von allen getesteten Wassermeldern am aufwändigsten in der Einrichtung – vor allem, wenn sich die zu überwachenden Bereiche in unterschiedlichen Räumen befinden. Die Tatsache, dass die gesamte Überwachung über ein zentrales System abläuft und die jeweiligen Sensoren nicht einzeln gesteuert werden müssen, macht diesen Nachteil jedoch wieder wett.

In Sachen Qualität und Verarbeitung konnte der Elektrotechnik Schabus SHT 5000 – genau wie alle anderen Wassermelder von Elektrotechnik Schabus – absolut überzeugen. Einzig negativ zu betrachten sind der verhältnismäßig hohe Preis und Platzbedarf des Systems. Der Preis für den SHT 5000 Wassermelder liegt derzeit bei ungefähr 80 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Wassersensoren oder Schwimmschalter, die nochmals bei mindestens 25 Euro pro Sensor liegen.

Fazit: Falls Sie kein SmartHome System nutzen, in das sich Wassersensoren integrieren lassen, ist der SHT 5000 derzeit die beste Lösung auf dem Markt zur simultanen Überwachung mehrerer Räume. Allerdings auch zu einem entsprechenden Preis. Klare Kaufempfehlung für die kommerzielle Nutzung, beispielsweise auf Bauernhöfen. Die meisten Heimanwender sollten mit einem der nachfolgend vorgestellten Geräte glücklicher werden.

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Elektrotechnik Schabus SHT 216

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Mit einem Preis von ungefähr 50 Euro und einer sekundenschnellen Installation eignet sich der Elektrotechnik Schabus SHT 216 Wassermelder deutlich besser für Privatleute als das bereits vorgestellte System SHT 5000.

Das Gerät läuft im Netzbetrieb, weshalb keine Batterien gebraucht werden. Dafür benötigen Sie nahe der zu überwachenden Stelle allerdings auch einen Stromanschluss.

Die Einrichtung ist denkbar einfach – Sie stecken das Gerät einfach in die Steckdose und platzieren anschließend den Sensor an der gewünschten Stelle. Außerdem haben Sie beim SHT 216 auch die Möglichkeit, ein Elektrogerät anzuschließen, das bei Alarm automatisch abgeschaltet wird. Letztere Funktion ist ein großes Plus und macht den Schabus SHT 216 daher in unseren Augen für Heimanwender zum besten aller getesteten Melder.

Der Preis des Geräts ist zwar deutlich höher als bei den Meldern von Abus und mumbi, die automatische Abschaltfunktion sowie die gewohnt hohe Qualität von Schabus rechtfertigen diesen Preis jedoch. Das Gerät löste im Test, wie zu erwarten, schnell und zuverlässig aus, auch bei Regenwasser.

Hinweis: Der SHT 216 Melder kann ausschließlich für leitende Flüssigkeiten eingesetzt werden. Sollten Sie den Austritt nicht leitender Flüssigkeiten überwachen möchten, benötigen Sie den etwas teureren SHT 226 mit Schwimmschalter. Hierzu zählt beispielsweise auch Osmosewasser.

Fazit: Wenn es Ihnen nichts ausmacht, um die 50 Euro für einen Wassermelder auszugeben und Sie Wert auf eine automatische Abschaltfunktion für Elektrogeräte wie beispielsweise die Spülmaschine oder die Waschmaschine legen, führt am Elektrotechnik Schabus SHT 216 eigentlich kein Weg vorbei.

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Abus HSWM10000

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Der Abus HSWM10000 ist mit ca. 15 Euro einer der günstigsten der von uns getesteten Wassermelder.

Der Abus HSWM10000 läuft, genau wie der Honeywell Lyric W1KS und der mumbi WM100, im Batteriebetrieb, weshalb Sie unabhängig von Steckdosen sind. Auch hier müssen die eingebauten Batterien jedoch von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Negativ zu beurteilen ist diesbezüglich, dass der Abus HSWM10000 nicht Alarm schlägt, wenn die Batterien beinahe leer sind. Auch eine Anzeige des Batteriestands wie beim W1KS Wassermelder gibt es nicht.

Das Auslösen des Alarms funktionierte hingegen hervorragend und zuverlässig. Die Verarbeitung ist – wie bei Abus Produkten üblich – sehr hochwertig, vor allem wenn man diese auch noch in Relation zum sehr geringen Preis betrachtet.

Fazit: Ein einfacher, günstiger und zuverlässiger Wassermelder eines deutschen Herstellers. Wenn Sie nicht viel Geld für Ihren Wassermelder ausgeben möchten und keinen Melder mit automatischer Abschaltfunktion oder gar einen „smarten“ Wassermelder brauchen, gibt es für den Abus HSWM10000 eine klare Kaufempfehlung.

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Elektrotechnik Schabus SHT 240

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Der Elektrotechnik Schabus SHT 240 ist mit einem Preis von derzeit ca. 35 Euro ein wenig günstiger als der SHT 216 – im Gegensatz zu diesem verfügt der SHT 240 jedoch über keine automatische Abschaltfunktion.

Genau wie auch der SHT 216 läuft auch der SHT 240 Wassermelder von Elektrotechnik Schabus im Netzbetrieb, weshalb eine Steckdose benötigt wird, jedoch keine Batterien und folglich auch kein Batteriewechsel. Die Installation erfolgt sogar noch ein Stück einfacher als beim SHT 216, da lediglich der Sensor angeschlossen wird und kein Elektrogerät.

Die Verarbeitung ist genau wie beim SHT 216 absolut hochwertig und der Alarm wird schnell und zuverlässig ausgelöst, auch bei Regenwasser.

Hinweis: Zur Überwachung von nicht leitenden Flüssigkeiten benötigen Sie den SHT 241 mit Schwimmschalter, welcher derzeit für rund 80 Euro erhältlich ist.

Fazit: Ein empfehlenswerter Melder, wenn Sie einen guten Wassermelder suchen, der im Netzbetrieb funktioniert und Sie keine automatische Abschaltfunktion benötigen. In letzterem Fall, greifen Sie zum SHT 216. Suchen Sie ein günstigeres Gerät oder einen Wassermelder für den Batteriebetrieb, greifen Sie zum Abus HSWM10000.

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Honeywell Lyric W1KS

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Bei dem Honeywell Lyric W1KS Wasser- und Frostmelder handelt es sich um einen der wenigen „smarten“ Wassermelder, die auch Stand-Alone funktionieren, also ohne dass zum Betrieb eine SmartHome Zentrale benötigt wird.

Der Sensor erfasst auslaufendes Wasser genauso wie Frostgefahr und überhöhte Luftfeuchtigkeit, die Schimmel verursachen könnte. Eigentlich ist der W1KS also gar kein reiner Wassermelder, sondern ein Gerät, das zahlreiche weitere Funktionen in sich vereint.

Schlägt das Gerät Alarm, so passiert dies sowohl über eine integrierte Sirene als auch via E-Mail an Familienangehörige, Nachbarn oder Bekannte. Im Gegensatz zum SHT 216 und SHT 240 läuft der Honeywell Lyric W1KS Wassermelder im Batteriebetrieb und über WLAN. Es wird daher keine Steckdose nahe der zu überwachenden Stelle benötigt, dafür müssen die Batterien jedoch auch ab und an gewechselt werden. Laut Hersteller liegt die Batterielebensdauer des W1KS bei bis zu drei Jahren. Dies konnten wir in unserem Test verständlicherweise jedoch nicht überprüfen. Eine entsprechende Anzeige in der App zeigt Ihnen aber jederzeit den aktuellen Batteriestand, sodass Sie rechtzeitig reagieren können, wenn die Batterien beinahe entladen sind.

Die zugehörige App funktionierte tadellos – weniger positiv zu bewerten ist hingegen, dass eine Registrierung erforderlich ist, bevor diese auch genutzt werden kann. Dies wird auch im Internet in zahlreichen Rezensionen kritisiert.

An Qualität und Verarbeitung gibt es hingegen nichts auszusetzen – das Gerät wirkt hochwertig und seine Funktionen überzeugen. Auch der Alarm wurde im Test stets zuverlässig ausgelöst, wenn auch nicht ganz so schnell wie beim Abus HSWM10000 oder den getesteten Geräten von Elektrotechnik Schabus.

Fazit: Mit einem Preis von ca. 80 Euro nicht besonders billig, dafür aber mit zahlreichen nützlichen Funktionen. Derzeit der vielleicht einzige zu empfehlende „smarte“ Wassermelder auf dem Markt, der ohne SmartHome Zentrale funktioniert.

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mumbi WM100

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Der mumbi WM100 ist der günstigste aller von uns bis dato getesteten Meldern und kostet beispielsweise auf Amazon.de derzeit nur rund 10 Euro.

Im Test erwies sich das Gerät insgesamt als zuverlässig, wirkte in der Verarbeitung aber nicht ganz so hochwertig wie die anderen getesteten Melder. Das Auslösen des Alarms funktionierte weniger schnell als beim Abus HSWM10000 und auch bei Regenwasser hatte das Gerät seine Probleme.

Ein weiterer Nachteil ist es, dass der Sensor direkt in das Gerät integriert ist. Dort wo der mumbi WM100 montiert wird, ist also auch automatisch der Sensor platziert. Eine Platzierung des Sensor an einem anderen Ort wie bei allen anderen Geräten in diesem Test ist nicht ohne Weiteres möglich.

Fazit: Mit rund 10 Euro beinahe genauso teuer wie der Abus HSWM10000, dafür qualitativ aber nicht wirklich in der gleichen Liga. Sollten Sie einen günstigen Wassermelder kaufen wollen, raten wir zum getesteten Abus Gerät.

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Auf was Sie achten sollten, wenn Sie einen Wassermelder kaufen

Vorsicht bei „smarten“ Wassermelder

Die meisten „smarten“ Wassermelder funktionieren nicht im Stand-Alone Betrieb, sondern benötigen eine zentrale Steuereinheit.

Wenn Sie einen „smarten“ Wassermelder kaufen möchten, nutzen Sie also entweder einen Melder, der mit Ihrem SmartHome System kompatibel ist oder stellen Sie sicher, dass das Gerät auch im Stand-Alone Betrieb genutzt werden kann.

Ein Beispiel für einen solchen Wassermelder ist der weiter oben vorgestellte Honeywell Lyric W1KS.

Alarm bei nicht leitenden Flüssigkeiten

Ein normaler Wassermelder schlägt keinen Alarm bei nicht leitenden Flüssigkeiten – hierfür benötigen Sie einen Schwimmschalter. Ein solcher ist beispielsweise enthalten im Elektrotechnik Schabus SHT 241 und SHT 226.

Batteriebetrieb oder Netzbetrieb

Für den Batteriebetrieb spricht, dass Sie unabhängig vom Stromnetz Ihres Hauses sind. Es wird keine Steckdose benötigt und der Wassermelder funktioniert auch bei Stromausfall weiter zuverlässig. Dafür müssen die Batterien jedoch auch regelmäßig gewechselt werden, wobei viele Geräte bei beinahe leeren Batterien auch keinen Alarm schlagen, so etwa die getesteten Melder von Abus und mumbi.

Für den Netzbetrieb bei Wassermeldern spricht, dass Sie sich keine Gedanken um Batterien machen müssen. Dafür funktionieren die Melder aber nicht bei Stromausfall und Sie benötigen für den Betrieb eine Steckdose in der Nähe des Bereichs, den Sie überwachen möchten.



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