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Elektronische Wachhunde: Test, Vergleich und Einkaufsführer

Elektronische Wachhunde versprechen in der Werbung, dass diese die Geräusche eines Wachhundes täuschend echt nachahmen und dadurch Einbrecher abschrecken können.

Doch wie gut funktionieren die Geräte in der Praxis und wie sinnvoll ist es, einen elektronischen Wachhund einzusetzen? Wir haben zwei der beliebtesten elektronischen Wachhunde auf dem Markt getestet und möchten Ihnen in diesem Artikel, auf Grundlage unserer Ergebnisse, die wichtigsten Fragen zu den Wachhunden aus Kabeln und Drähten beantworten.

Im Vergleich: Die 2 besten elektronischen Wachhunde 2017 gemäß der Einschätzung unserer Redaktion

KH Security Elektronischer Wachhund

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Der elektronische Wachhund von KH-Security ist das aktuell vielleicht beliebteste Gerät dieser Klasse auf dem Markt. In unserem Test legte das Gerät eine insgesamt ordentliche Performance an den Tag, konnte jedoch nicht vollends überzeugen.

Der elektronische Wachhund von KH-Security funktioniert mit Hilfe von Radar-Technologie, die verspricht, Bewegungen durch Türen und Wände hindurch zuverlässig zu erkennen. Im Test funktionierte dies mal gut, mal schlecht – die Reichweite von 3,5 m wurde in manchen Fällen unterschritten. In einigen Testversuchen löste das Gerät auch überhaupt nicht aus. Der ausgelöste Alarm erinnert zwar an einen Wachhund, wirkt jedoch auch nicht täuschend echt. Zur Abschreckung von Einbrechern mag das Geräusch jedoch durchaus taugen.

Neben der automatischen Auslösung können Sie diesen elektronischen Wachhund auch per Fernbedienung betätigen, was in der Praxis wohl vor allem zur Abschreckung von Katzen und anderen Tieren sinnvoll ist. Mit einem Preis von derzeit ca. 60 Euro ist das Gerät nicht unbedingt billig, jedoch auch nicht teurer als andere elektrische Wachhunde.

Fazit: Der elektronische Wachhund von KH-Security hält nicht ganz, was er verspricht. In unserem Test löste das Gerät nicht immer zuverlässig aus und das Gebell wirkte entgegen der Angabe des Herstellers nicht wirklich täuschend echt. Es ist dennoch vorstellbar, dass das Gerät (wenn es denn auslöst) Einbrecher aufgrund des lauten Geräusches abschreckt. Auch Katzen und andere Tiere sollten sich in der Praxis durchaus in die Flucht schlagen lassen können.

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KH Security Elektronischer Wachhund Premium

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Im Gegensatz zu seiner bereits vorgestellten Standardausführung verfügt der KH Security Elektronischer Wachhund Premium über eine höhere Reichweite und verspricht dadurch, auch im Außenbereich zuverläsig eingesetzt werden zu können.

Das Premium-Modell funktioniert, genau wie die Standard-Version, mit Hilfe von Radar-Technologie – in diesem Fall jedoch mit einer Reichweite von bis zu 8 m. Im Test war die Reichweite des elektronischen Wachhundes auch tatsächlich merklich höher. Auch hier wurde diese aber ab und an unterschritten und auch hier löste der Alarm nicht immer zuverlässig aus. Das „Bellen“ ist laut und abschreckend, jedoch auch hier nicht absolut naturgetreu. Wenn ein Einbrecher mit dem Bellen eines echten Hundes vertraut ist und sich nicht überrumpeln lässt, wird er den Unterschied in aller Regel erkennen.

Auch dieser elektronische Wachhund kann mit Hilfe einer Fernbedienung aktiviert werden. Mit ungefähr 100 Euro ist das Gerät deutlich teurer als die Standardausführung von KH-Security. In unseren Augen ist ein Aufpreis zwar aufgrund der etwas besseren Funktion zwar gerechtfertigt, ein beinahe doppelt so hoher Preis wirkt jedoch ein wenig überzogen.

Fazit: Teures Premium-Produkt, das etwas besser funktioniert wie die Standardversion, jedoch ebenfalls nennenswerte Schwächen hat. Gut geeignet, um Tiere abzuschrecken – zur Abschreckung von Einbrechern sollten Sie sich nicht alleine auf diese Maßnahme verlassen.

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Wie funktioniert ein elektronischer Wachhund?

Ein elektronischer Wachhund erkennt – in der Regel durch Radar-Technologie – wenn sich ein Eindringling in den Überwachungsradius des Geräts begibt. Dabei kann es sich bei dem Eindringling sowohl um Menschen als auch um Tiere halten – der elektronische Wachhund macht keinen Unterschied.

Frühere Geräte funktionierten oftmals mit Infrarot-Technologie. Nachteilig war hier jedoch, dass Eindringlinge kaum durch Wände hindurch erkannt werden konnte, was den Nutzen solcher Geräte quasi gänzlich zunichten machte.

Erkennt der elektronische Wachhund einen Eindringling in seinem Radius, so wird ein Alarm ausgelöst. Dieser ist dem Bellen eines echten Hundes nachempfunden.

Ist es sinnvoll, einen elektronischen Wachhund einzusetzen?

Diese Frage zu beantworten ist nicht ganz einfach. Mit großer Sicherheit lässt sich sagen, dass ein elektronischer Wachhund niemals die einzige Maßnahme sein sollte, um Einbrecher abzuschrecken oder sich vor Einbrüchen zu schützen.

Ein elektronischer Wachhund kann einen sinnvollen Zweck erfüllen, wenn er ein Teil Ihres Sicherheitssystems ist. Sich einzig auf einen elektronischen Wachhund zu verlassen ist hingegen eher risikoreich.

Keines der getesteten Geräte vermochte es letztlich, mit letzter Sicherheit zu überzeugen. Der Alarm wurde nicht immer zuverlässig ausgelöst und das Bellen war bei beiden getesteten Geräten zwar laut und abschreckend, jedoch durchaus vom Bellen eines echten Hundes zu unterscheiden.

Es ist in der Praxis jedoch gut denkbar, dass ein elektronischer Wachhund Einbrecher tatsächlich abschrecken kann. Sollte ein solcher jedoch nicht auf Ihren Schwindel hereinfallen, dann sollten auf ihn auch noch andere Sicherheitssysteme warten.

Als Ergänzung eines Sicherheitssystems und zur Abschreckung von Tieren kann ein elektronischer Wachhund eine sinnvolle Investition sein – zur Abschreckung von Einbrechern können wir hingegen nur eine eingeschränkte Empfehlung als Ergänzung eines größeren Sicherheitskonzeptes abgeben.



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