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Gasmelder: Test, Vergleich und Einkaufsführer

Gasmelder kosten nicht viel Geld und können Leben retten – denn sowohl Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen als auch Gasexplosionen sind eine reale Gefahr, wie es die verlinkten Seiten ganz klar zeigen.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen drei Gasmelder vor, die Ihnen dabei helfen können Vergiftungen und Explosionen zu verhindern, die Gas als Ursache haben. Im hinteren Teil des Artikels werden wir außerdem auf einige wichtige Aspekte eingehen die Sie im Kopf haben sollten, wenn Sie sich einen Gasmelder kaufen möchten.

Im Vergleich: 3 der besten Gasmelder 2017 gemäß der Einschätzung unserer Redaktion

CO-Melder: Kidde CO-Alarm X10-D

©Amazon.de

Bei dem Kidde CO-Alarm X10-D handelt es sich um einen Gasmelder, der Sie vor Kohlenstoffmonoxid warnt und laut Hersteller eine Lebensdauer von 10 Jahren besitzt.

Die Montage des Melders ging in unserem Test sehr schnell und ohne jedwede Probleme vonstatten. Der CO-Melder wirkt hochwertig und hat in unseren Augen ein attraktives, nicht zu auffälliges Design. Das Gerät verfügt über eine eingebaute Testfunktion, in unserem Test nutzen wir jedoch auch die Testmethode mit der Frischhaltedose. In allen drei Testdurchläufen löste der Melder dabei zuverlässig aus.

Einige wenige Käufer auf Amazon.de berichten von einer niedriger als angegebenen Lebensdauer der Batterien dieses Gasmelders. Da wir selbst keinen Langzeittest durchgeführt haben, können wir zu diesem Punkt jedoch keine Aussage treffen.

Fazit: Ein hochwertiger CO-Melder in ansprechendem Design, einer Lebensdauer von 10 Jahren und zuverlässigem Alarm in unserem Test. Kaufempfehlung wenn Sie auf der Suche nach einem Kohlenstoffmonoxid-Melder sind.

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Erdgas-Melder: REV-Ritter Minimax MX50

©Amazon.de

Der REV-Ritter Minimax MX50 schlägt Alarm bei Austritt von Erdgas (Methan) und Stadtgas (Erdgasgemisch), wobei die Sensibilität des Gasmelders auf einen Wert zwischen 2% und 20% des unteren Explosionspunktes eingestellt werden kann. Der Gasmelder kann sowohl im Stand-Alone Betrieb eingesetzt als auch mithilfe des Funkmoduls MX31 mit weiteren Gasmeldern vernetzt werden. Der Hersteller gibt eine Lebensdauer von 10 Jahren an.

Auch der REV-Ritter Minimax MX50 verfügt über eine eingebaute Testfunktion, desweiteren zeigt eine eingebaute Kontrolleuchte, dass das Gerät läuft. In unserem Test löste der Alarm des Geräts in drei Testdurchläufen zuverlässig aus.

Der Gasmelder scheint bereits seit über 10 Jahren vertrieben zu werden und somit berichten bereites zahlreiche Nutzer auf Amazon.de darüber, dass das Gerät über die gesamte Lebensdauer zuverlässig funktioniert habe. Einige Nutzer berichten jedoch auch von einer kürzer als versprochenen Lebensdauer der Batterie. Zu beiden Aussagen können wir selbst keine Aussage treffen, da wir auch hier (verständlicherweise) keinen Langzeittest durchführen konnten.

Fazit: Erdgas-Melder eines deutschen Herstellers, der in unserem Test zuverlässig funktioniert hat und laut Amazon Kunden – bis auf einige Ausnahmen – auch über den vom Hersteller angegebenen Zeitraum von 10 Jahren seinen Zweck erfülle.

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Erdgas- und Flüssiggas-Melder: mumbi GM100 3in1

©Amazon.de

Der mumbi GM100 ist ein 3in1 Gasmelder, der sowohl bei Methan-, als auch bei Butan-, und Propangas Alarm schlägt.

Hinweis: Sie können nicht alle drei Gasarten auf einmal mit einem Gasmelder überwachen, da der Melder jeweils auf unterschiedlichen höhen angebracht werden muss. Wenn Sie mehrere Gasarten überwachen möchten, benötigen Sie zusätzliche Geräte.

Die Befestigung des Gasmelders ging in unserem Test – wie auch bei allen anderen Geräten – sehr schnell und ohne Probleme von der Hand und auch hier war der Funktionstest für alle drei Gase erfolgreich, sodass wir das Gerät in Hinblick auf diesen Gesichtspunkt weiterempfehlen können.

Auch bei diesem Gasmelder berichten einige Kunden auf Amazon.de darüber, dass die Lebensdauer des Geräts in der Praxis in einigen Fällen kürzer sei als vom Hersteller angegeben. Auch hier können wir zu diesem Punkt jedoch keine Aussage treffen, da wir keinen Langzeittest vollzogen haben.

Fazit: Ein 3in1 Gasmelder der funktioniert, laut Kunden auf Amazon.de in einigen Fällen jedoch nicht so lange zu funktionieren scheint wie vom Hersteller angegeben.

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Wo sollte man einen Gasmelder montieren?

Wo ein Gasmelder montiert wird hängt maßgeblich davon ab, welche Gasart mithilfe des Melders überwacht werden soll. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wo Sie Ihren Gasmelder – abhängig von der jeweiligen Gasart – montieren sollten:

  • Kohlenstoffmonoxid (CO): An der Wand, in einer Höhe von ungefähr einem Meter
  • Methan (Erdgas): Ungefähr 30 cm unterhalb der Decke
  • Propan und Butan (Flüssiggase): Ungefähr 30 cm oberhalb des Bodens

Werfen Sie bevor Sie den Gasmelder anbringen jedoch unbedingt auch noch einen Blick in die Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts, um keinen Fehler zu begehen.

Einige wenige Gasmelder verfügen auch über einen externen Sensor. Hier ist es egal, wo Sie den Gasmelder selbst anbringen, lediglich der Sensor muss an der richtigen Stelle platziert werden.

Wie kann man einen Gasmelder testen und überprüfen, dass dieser funktioniert?

Grundsätzlich können Gasmelder sowohl mithilfe der Testfunktion des jeweiligen Geräts als auch manuell auf korrekte Funktion hin überprüft werden.

Alle in diesem Artikel vorgestellten Geräte verfügen über eine Prüftaste – wenn der Melder korrekt funktioniert wird dieser Alarm schlagen, wenn die Taste gedrückt wird. Sollte Ihnen dieser Test aber nicht genug Sicherheit geben, können Sie den Gasmelder auch manuell testen.

Ein sehr realitätsnahes Verfahren für Kohlenstoffmonoxid, das auch wir in unserem Test genutzt haben und dass Sie zuhause gefahrlos nachstellen können, wird beispielsweise in diesem Artikel beschrieben.

Auf was sollten Sie achten, wenn Sie einen Gasmelder kaufen?

Vor welchem Gas möchten Sie gewarnt werden?

Grundsätzlich können die folgenden Gase im Haushalt vorkommen und auf eine Gefahrenquelle hinweisen oder selbst die Gefahrenquelle darstellen:

  • Kohlenmonoxid (CO): Kohlenstoffmonoxid (CO) ist ein Gas das entsteht, wenn bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien (z.B. Kohle, Gas, Benzin, …) nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Das Gas ist vollkommen unsichtbar, geruchs- und geschmacksneutral und kann von schweren Vergiftungen bis hin zum Tod führen.
  • Methan und Ethan: Methan und Ethan sind die Hauptbestandteile von Erdgas und Stadtgas, welche zum Beispiel zum Heizen eingesetzt werden. Oftmals werden den Gasen dabei Duftstoffe beigemischt, sodass die eigentlich geruchsneutralen Gase errochen werden können. Methan ist stark explosiv und die Feuerwehr geht bereits bei einer Konzentration von 4,4 Volumenprozent von Explosionsgefahr aus. Bei Ethan liegt die Explosionsgrenze sogar bei nur rund 2,4 Volumenprozent.
  • Propan und Butan: Propan und Butan kommen meist in flüssiger Form in Camping-Gasflaschen und Flüssiggastanks zu Heizzwecken zum Einsatz. Auch Propan und Butan werden normalerweise Duftstoffe beigemischt, sodass die Gase errochen werden können. Explosionsgefahr besteht hier bereits bei einer Konzentration von 1,7 Volumenprozent.

Abhängig davon, welche Gase potentiell bei Ihnen auftreten können, sollten Sie den passenden Gasmelder auswählen und diesen selbstverständlich auch an der richtigen Stelle montieren.

Stromversorgung

Grundsätzlich können Gasmelder auf drei verschiedene Weisen mit Strom versorgt werden. Entweder mit Batterie, mit Netzstrom oder mit Netzstrom und Batterie, für den Fall eines Stromausfalles.

Sollten Sie sich für ein Gerät entscheiden das mithilfe von Netzstrom funktioniert, achten Sie darauf dass dieses am besten auch über Batterien verfügt, aus denen es gespeist werden kann, wenn einmal der Strom ausfällt.

Gasmelder mit Batterien sind normalerweise auf eine Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt. Ein Batteriewechsel während dieser Zeit ist bei korrekter Funktion nicht nötig.

Vernetzung

Wenn Sie eine größere Immobilie wie zum Beispiel ein Haus oder eine größere Wohnung mit Gasmeldern überwachen möchten, ist es ratsam sich für einen Melder zu entscheiden, welcher vernetzt werden kann. Dies ist auch bei vielen Gasmeldern für den Stand-Alone Betrieb möglich.

Sollten Sie eine Alarmanlage (siehe auch: Vergleich der besten Alarmanlagen 2017) nutzen sollten Sie sich darüber informieren, ob es vom jeweiligen Hersteller Gasmelder gibt, die direkt in das Alarmsystem integriert werden können.



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