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Hitzemelder: Test, Vergleich und Einkaufsführer

Hitzwarnmelder (manchmal auch als Thermomelder oder Wärmemelder bezeichnet) kommen überall da zum Einsatz, wo Rauchmelder aufgrund eines hohen Aufkommens von Staub oder Dunst nicht zum Einsatz kommen können.

In diesem Artikel haben wir 3 der aktuell besten Hitzemelder 2017 für Sie getestet und miteinander verglichen. Zudem gehen wir im unteren Teil des Artikels auch noch auf einige Punkte ein, auf die Sie achten sollten wenn Sie einen Hitzemelder kaufen.

Vergleich: 3 der besten Hitzemelder 2017 im Test

Ei Electronics Ei603TYC

©Amazon.de

Der deutsche Hersteller Ei Electronics genießt im Bereich der Warnmelder einen hervorragenden Ruf und konnte in der Vergangenheit mit seinen Produkte auch in anderen von uns durchgeführten Tests sehr gut abschneiden. Entsprechend hoch waren daher auch die Erwartungen in Bezug auf den Wärmemelder Ei603TYC mit VdS-Gütesiegel.

Siehe auch: Vergleich der besten CO-Melder 2017

Beim Ei603TYC handelt es sich um einen Festwertmelder, der beim Überschreiten einer Temperatur von 58 °C Alarm auslöst und sich via Draht oder Funkmodul mit bis zu 12 Rauchwarnmeldern oder Hitzewarnmeldern des gleichen Herstellers vernetzen lässt.

In unserem Test hinterließt der Ei Electronics Ei603TYC einen durchgehend positiven Eindruck. Die Verarbeitung und verwendeten Materialien wirkten – wie man es  von Ei Electronics gewohnt ist – hochwertig. Die Montage mithilfe der mitgelieferten Dübel und Schrauben verlief ohne Probleme und auch den Funktionstest bestand das Gerät.

Der Ei603TYC ist ausgelegt auf eine Lebensdauer von 10 Jahren – so lange sollte laut Ei Electronics auch die verbaute Lithiumbatterie halten. Auf Amazon.de berichten derzeit noch keine Kunden darüber, dass der Warnmelder vor Ablauf der versprochenen 10 Jahre aufgehört hätte zu funktionieren. Da wir aus nachvollziehbaren Gründen jedoch keinen Langzeittest durchführen konnten, können wir selbst zu diesem Punkt keine Aussage treffen.

Fazit: Mit einem Preis von derzeit rund 40 Euro ist der Ei Electronics Ei603TYC kein billiges Gerät. Man bekommt für sein Geld jedoch auch eine wirklich sehr gute Qualität und ein Gefühl von Sicherheit, zumal der Ei603TYC auch das VdS-Gütesiegel trägt. Von unserer Seite gibt es eine klare Kaufempfehlung für den Ei Electronics Ei603TYC Hitzewarnmelder.

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mumbi HM100

©Amazon.de

Bei dem mumbi HM100 handelt es sich um einen auf Amazon.de sehr beliebten und günstigen Hitzemelder. Wir haben auch dieses Gerät für Sie getestet um herauszufinden, ob der HM100 als günstige Alternative zum Ei603TYC zu empfehlen ist.

Genau wie auch der Ei603TYC ist der HM100 ein Festwertmelder, der in diesem Fall laut Hersteller beim Überschreiten einer Temperatur von ca. 60 °C den Alarm auslöst. Im Gegensatz zum Konkurrenzprodukt von Ei Electronics verfügt der HM100 über keine fest verbaute Batterie mit einer versprochenen Lebensdauer von mindestens 10 Jahren, sondern wird mittels einer 9 V Blockbatterie mit Strom versorgt, die vom Anwender selbst gewechselt werden kann und muss. Auch vernetzbar ist der mumbi HM100 nicht, weder via Draht noch Funk. Der Thermomelder trägt nicht das VdS-Siegel.

In unserem Test funktionierte der mumbi HM100 einwandfrei, das Material und die Verarbeitung wirkten ordentlich – wenn auch nicht so gut wie bei dem Produkt von Ei Electronics.

Fazit: Mit einem Preis von 15 Euro ist der mumbi HM100 wirklich sehr günstig. Was uns stört ist jedoch die unklare Lebensdauer der Batterie, die Tatsache dass der Melder nicht das VdS-Siegel trägt und dass sich der Warnmelder nicht vernetzen lässt. Daher gibt es von unserer Seite nur eine eingeschränkte Kaufempfehlung und den Rat – falls möglich – zum Ei Electronics Ei603TYC zu greifen.

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Abus RM20

©Amazon.de

Vielleicht suchen Sie gar nicht nach einem reinen Hitzemelder, sondern nach einem kombinierten Rauch- und Hitzwarnmelder, zum Beispiel für die Küche? In diesem Fall bietet sich der Abus RM20 an, der sich laut Hersteller Abus auch explizit für den Einsatz in der Küche eignet.

Genau wie auch schon das vorgestellte Gerät von Ei Electronics ist auch der Abus RM20 VDs-anerkannt. In unserem Test vermittelten die verbauten Materialien und die Verarbeitung ein sehr gutes Gefühl – das Gerät wirkt hochwertiger als etwa der ebenfalls getestete Wärmemelder von mumbi. Die Montage erfolgte dieses Mal besonders einfach mithilfe von Klebepads, es sind jedoch auch passende Schrauben und Dübel im Lieferumfang enthalten. Der Melder verfügt über eine fest verbaute Batterie, für die Abus eine Lebensdauer von bis zu zwölf Jahren verspricht.

Unseren Funktionstest bestand auch der Abus RM20 ohne Probleme. Zu denken gibt jedoch, dass auf Amazon.de einige Nutzer über Fehlalarme klagen. Selbst können wir zu diesem Punkt jedoch wieder einmal keine Aussage treffen, da in unserem Test kein Fehlalarm aufgetreten ist und wir nicht die Chance hatten, einen Langzeittest durchzuführen.

Vernetzt werden kann der Abus RM20 nicht – sollten Sie den kombinierten Rauch- und Hitzewarnmelder in einem Netzwerk betreiben wollen, so müssen Sie zum preislich teureren RWM450 greifen, welcher mit bis zu 15 weiteren Geräten vernetzt werden kann.

Fazit: Der Abus RM20 ist grundsätzlich keine schlechte Wahl wenn Sie eine Kombination aus Hitzemelder und Rauchmelder suchen und mit einem Preis von 30 Euro auch noch etwas günstiger als das Gerät von Ei Electronics. Das VdS-Siegel und der Eindruck, den das Gerät auf uns gemacht hat, vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. Zu denken geben lediglich die Kundenrezensionen, die über Fehlalarme sprechen.

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Testfazit: Am besten zum Ei Electronics Ei603TYC greifen

Zusammenfassend raten wir vorbehaltslos zum Kauf des Ei Electronics Ei603TYC. Das Gerät konnte in unserem Test überzeugen, verfügt über das VdS-Siegel und ist obendrein vernetzbar, auch mit Rauchmeldern aus dem Hause Ei Electronics.

Sollten Sie nach einer Kombination aus Rauchmelder und Hitzemelder suchen, so bietet sich auch der Kauf des Abus RM20 an. Beachten Sie jedoch, dass sich dieses Gerät nicht vernetzen lässt. Hierfür müssten Sie den nicht von uns getesteten Abus RWM450 erwerben.

Eine eingeschränkte Kaufempfehlung gibt es für den mumbi HM100. Leider ist dieses Gerät nicht vernetzbar, die Lebensdauer der wechselbaren Batterie ist unklar und das Gerät verfügt über kein VdS-Siegel. Der günstige Preis spricht zwar ohne Zweifel für diesen Melder, jedoch sollten die Mehrkosten die für den Ei Electronics Ei603TYC anfallen, für die meisten Käufer kein großes Problem darstellen. Falls doch, stellt der mumbi HM100 eine ordentliche Alternative dar.

Wo und warum werden Hitzemelder eingesetzt?

Hitzemelder werden als Alternative zum Rauchmelder überall dort eingesetzt, wo zu viel Staub oder Dampf in der Luft Fehlalarme erzeugen würde.

Typische Orte an denen Hitzemelder (die manchmal auch Wärmemelder oder Thermomelder genannt werden) daher gerne zum Einsatz kommen sind daher beispielsweise die Küche, der Keller oder der Dachboden. Auch Garagen und Schuppen sind Orte, an denen der Hitzemelder dem Rauchmelder meist vorzuziehen ist.

Welche Arten von Hitzmeldern gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Thermomeldern zwischen den Differenzmeldern und den Festwertmeldern.

Der Differenzmelder schlägt Alarm, wenn die Temperatur um einen individuell festzulegenden Wert im Vergleich zur Raumtemperatur steigt. Beträgt die Raumtemperatur also zum Beispiel 22 °C und der Differenzwert ist auf 30 °C festgelegt, aktiviert sich der Alarm bei einer Temperatur von 52 °C.

Üblicher in privat genutzten Immobilien sind jedoch die Festwertmelder. Bei diesen löst sich der Alarm immer bei einer festgelegten Temperatur von ungefähr 60 °C aus.

Wie genau sollte man einen Hitzemelder montieren?

Genau wie auch Rauchmelder sollten Hitzemelder an der Decke angebracht werden und sich dabei mindestens 50 cm von der Wand oder sonstigen Anbauten entfernt sein.

Am besten wird der Hitzemelder mithilfe von beigelegten Schrauben und Dübeln montiert – dies garantiert optimale Stabilität. Alternativ können Hitzemelder auch mit Klebe- oder Magnetpads angebracht werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Decke möglichst eben sein muss, damit der Melder gut hält. Rauhfaser stellt im Regelfall hierbei kein Problem dar.

Auf was sollten Sie achten, wenn Sie einen Hitzemelder kaufen?

VdS-Siegel

Kaufen Sie nach Möglichkeit einen Hitzmelder, der über das VdS-Siegel verfügt, da dieses ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert.

Überprüfen lässt sich dies im Zweifelsfall mithilfe einer Abfrage der Zertifizierungsdatenbank der VdS Schadenverhütung GmbH.

Vernetzung, bestenfalls auch mit Funkrauchmeldern

Im Normalfall haben Sie in Ihrer Immobilie mehrere Hitzwarnmelder oder Rauchmelder im Einsatz, die Sie im besten Fall miteinander vernetzten sollten. Wir raten also zu einem Wärmemelder, der sich vernetzen lässt und dies am besten nicht nur mit weiteren Hitzmeldern, sondern auch mit den sich im Haus befindlichen Rauchmeldern.

Vorbildlich funktioniert dies beispielsweise bei den Produkten von Ei Electronics, zu denen auch der in diesem Artikel vorgestellte Ei Electronics Ei603TYC zählt.

Stromversorgung

Hitzemelder werden entweder durch eine fest verbaute Lithiumbatterie mit einer Lebensdauer von rund 10 Jahren oder eine wechselbare 9 V Blockbatterie betrieben. Aus Komfortgründen raten wir dabei grundsätzlich zur fest verbauten Batterie, wie diese etwa im Ei Electronics Ei603TYC oder im Abus RM20 zu finden ist.

Vereinzelt gibt es auch Thermomelder, die über einen Netzanschluss mit Strom versorgt werden können. Sollten Sie sich für ein solches Gerät entscheiden, raten wir in jedem Fall dazu, die Installation durch einen Profi durchführen zu lassen.



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